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17.05.2010: 13. Match Race Germany 2010 - Pressemitteilung 08/10

Mathieu Richard will das Match Race Germany im 6. Anlauf gewinnen
Richards Ziel: Erfolgreichster Punktjäger beim 2. Stopp der ISAF World Match RacingTour


Germany, 12. Mai 2010 - Mathieu Richard kommt mit seinem French Match Racing Team als Spitzenreiter zum 2. Stopp der ISAF World Match Racing Tour, will im Match Race Germany seinen überzeugenden Sieg gegen Olympiasieger Ben Ainslie beim 1. Stopp der Tour 2010 wiederholen. Richard führt die Tour-Wertung mit insgesamt 25 Punkten und komfortablem 5-Punkte-Vorsprung vor seinem Rivalen Ainslie an. Doch der Skipper des French Match Racing Teams und vormalige Taktiker des französischen America’s Cup-Teams Aleph in Auckland hat das Match Race Germany noch nie gewinnen können. Mit Blick auf seine deutliche Führung in der Tour-Wertung und den möglichen zweiten Tour-SIeg in Deutschland aber könnte 2010 Mathieus Jahr werden.

Richard ist ein großer Bodensee-Fan, hat seit 2004 an fünf aufeinander folgenden Auflagen des Match Race Germany teilgenommen. Vor ihm liegt sein sechster Start bei der Tour-Regatta vor Langenargen am Bodensee. Richard hat seine Leichtwind-Qualitäten schon mehrfach unter Beweis gestellt - ein Vorteil in Revieren wie der Bucht von Marseille oder auf dem Bodensee, die berüchtigt dafür sind, die Geduld ihrer Segler und Crews in den längeren taktisch geprägten Rennen auf die Probe zu stellen. Mathieu Richard sagt: Ich mag das Match Race Germany, weil das Revier wunderschön ist, wenn das Wetter auf unserer Seite bleibt. Die Rennen sind aufgrund der drehenden Winde auf dem Regattakurs immer anspruchsvoll.

Nach Langenargen wird das French Match Racing Team von seinem Coach Benjamin Bonnaud begleitet, der die Mannschaft im Verlauf der Rennen mit Rat und Tat unterstützen wird. Trainer vor Ort können die Gesamtleistung ihrer Mannschaft sowohl im psychologischen als auch im segelsportlichen Bereich beflügeln, gelten inzwischen als logische Ergänzung der Teams, um ihr Leistungsvermögen zu konservieren und zu steigern.

Die Franzosen kommen auch deshalb gerne nach Langenargen, weil die Veranstaltung jedes Jahr sehr gut organisiert ist - inzwischen schon zum 13. Mal. Der deutsche Matchrace-Klassiker zählt zu den Favoriten aller Teams. -Das Match Race Germany ist ein so großartiges Event. Die Veranstalter wissen wirklich, wie man eine wunderbare Regatta inszeniert, attestiert Richard.

Die zu segelnden Yachten vom Typ Bavaria 35 Match empfindet Richard als Herausforderung. Sie sind im Vergleich zu den J80 Yachten in Marseille schwerer und von klassischerem Stil, arbeiten mit einem traditionellem Spinnaker-System, das höhere physische Ansprüche an die Mannschaft stellt.

Richard erklärt: Diese Yachten sind sehr anspruchsvoll zu segeln, weil sie sich von anderen Yachten unterscheiden, die wir auf der Tour segeln. Auch deshalb wird Richard bereits zwei Tage vor der Regatta in Langenargen eintreffen und auf den Bavaria Yachten trainieren, um sich auf den Deutschen Grand Prix vorzubereiten. Das Match Race Germany beginnt am 20. Mai.

Wir haben mit Damien Iehl gerade eine exzellente Trainingseinheit in Pornichet absolviert, erklärt Richard, es war sehr interessant. Wir haben uns insbesondere auf Taktik, Regeln und mentale Aspekte konzentriert.

Mathieu Richard hat nach Marseille außerdem seine Crew neu formiert. Erwan Vanier kommt aus Damien Iehls Team für Olivier Herledant an Bord und Yannick Simon kehrt als Vorschiffsmann zurück.
Als seine gefährlichsten Rivalen bezeichnet Richard weiterhin Adam Minoprio (NZL) und dessen Team ETNZ/BlackMatch Racing, Torvar Mirskys (AUS) Mirsky Racing Team und Peter Gilmours (AUS) YANMAR Racing. Für das Match Race German kennt Richard trotzdem nur ein Ziel: den Sieg.
Längst gilt Richards volle Konzentration erneut der Herausforderung, eine weitere herausragende Serie zu absolvieren: -Ich möchte die ganze Woche über auf hohem Niveau segeln, um am Ende an der Spitze des Feldes zu stehen.-

Skipper List Match Race Germany (Stage 2)
Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing
Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team
Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team
Bjorn Hansen (SWE) Gill Global Team
Paolo Cian (ITA) Team Italia
Peter Gilmour (AUS) YANMAR Racing
Ian Williams (GBR) Sail Bahrain
Ian Ainslie (RSA) Team Proximo
Mads Ebler (DEN) Ebler Matchracing
Magnus Holmberg (SWE) Victory Challenge
Jesper Radich (DEN) Radich Racing Team
Kathrin Kadelback (GER) EWE Sailing Team

2010 ISAF World Match Racing Tour Standings

(After Stage 1 of 10)
1. Mathieu Richard (FRA) French Match Racing Team - 25 Points
2. Ben Ainslie (GBR) TEAMORIGIN - 20 Points
3. Francesco Bruni (ITA) Azzurra - 15 Points
4. Paolo Cian (ITA) Team Italia - 12 Points
5. Sebastian Col (FRA) ALL 4 ONE - 10 Points
6. Adam Minoprio (NZL) ETNZ/BlackMatch Racing - 8 Points
7. Philippe Presti (FRA) - 6 Points
8. Torvar Mirsky (AUS) Mirsky Racing Team - 4 Points

Mathieu Richard
Spinnakers flying at Match Race Germany
Castle Montfort at Langenargen
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