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Mit hohem Aufwand ist die Hafeneinfahrt von ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina, am Kressbronner Bodenseeufer umgestaltet worden – Fertigstellung rechtzeitig zum Start der Wassersportsaison Anfang Mai
 
KRESSBRONN-GOHREN - Die Umgestaltung der Hafeneinfahrt zur Marina ULTRAMARIN in Kressbronn-Gohren am östlichen Bodenseeufer ist nahezu beendet. Bei den sechswöchigen Arbeiten ist vor allem die östliche Böschung verlängert worden. Dadurch soll der Hafen mit den dort liegenden 1.500 Segel- und Motorbooten noch sicherer vor Stürmen werden.

Immer wieder sorgten die gerade am östlichen Bodenseeufer besonders heftigen Stürme und Böen für „unruhiges Wasser“ im Hafen der Meichle und Mohr Marina ULTRAMARIN. Große Schäden gab es dabei nicht, doch das muss so nicht sein. „Mit der Verlängerung der Böschung an der Hafeneinfahrt erhoffen wir uns eine bessere Sturmsicherung und eine Beruhigung im Hafen“, erklärt ULTRAMARIN-Geschäftsführer Clemens Meichle den Grund für die sechswöchigen Arbeiten. Rund 300.000 Euro lässt sich das Unternehmen die Sicherheit der Liegeplätze kosten. Eingesetzt wurde dafür schweres Gerät: Mit einer am Ausleger eines schweren Autokrans hängenden Vibrationsramme wurde eine hundert Meter lange Spundwand bis zu acht Meter in den Seeboden getrieben und stabil verankert. Aufgefüllt wurde die künstliche Verlängerung der östlichen Böschung mit Kies und Flussbausteinen. Insgesamt haben die Arbeiter 400 Tonnen dieser mit Lastwagen aus Österreich antransportierten Steine und 2.300 Tonnen Kies aus dem Tettnanger Wald verbaut. Ins Wasser gehoben wurden die Steine mit einem Bagger. Da die Marina zwischen Naturschutzgebiet und Bodenseeufer liegt, mussten die Bauarbeiten so umweltverträglich wie möglich erfolgen. Damit keine Öle und Schadstoffe in den Bodensee gelangen, wurden die Maschinen ständig überwacht.  

„Dass das Projekt viel schneller als geplant abgeschlossen werden kann, verdanken wir dem recht milden Winter und dem niedrigen Wasserstand“, sagt Clemens Meichle. Die umgestaltete Hafeneinfahrt werde rechtzeitig zur Saisoneröffnung fertig. Dann kann auch die von vielen Besuchern als Aussichtspunkt auf den See, die Schweizer Berge und die Hafeneinfahrt genutzte Mole wieder betreten werden.

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