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12.01.2011: Max Stein - Laser Jugendregatta -Orange Bowl-

Bericht Orange Bowl 2010, Miami 

Nach einem vorhergegangenen Training in der Domenikanischen Republik, flog ich am 24. Dezember direkt nach Miami, um dort an der internationalen Jugendregatta -Orange Bowl- teilzunehmen. Es fanden sich in den Klassen Laser Standard, Laser Radial, Laser 4.7, Optimist und dem 420er rund 800 Segler aus 22 verschiedenen Nationen in Miami ein.  Die Laser Radial Klasse stellte 140 Segler.
Nach einem Tag Erholung und einer Trainingseinheit bei um die 30 Knoten Wind wurde das erste Rennen am 27. Dezember um ca.11 Uhr gestartet.
Es herrschten Winde von um die 20-25 Knoten, welche sich jedoch im Lauf des Tages abschwächten auf ca. 15 Knoten.
Das erste Rennen verlief für mich sehr positiv. Trotz meines geringen Körpergewichtes konnte ich einen siebten Platz erzielen. Im zweiten Rennen unterlief mir ein blöder Fehler. Ich verwechselte die Halbwindboje mit der Luvboje und beendete diesen Lauf nur auf Platz 25.
Am Ende des Tages dann der Schock: In beiden Rennen wurde ich als –OCS- (Frühstart) gewertet und fand mich auf dem letzten Platz wieder. Mein Coach und ich legten dagegen Protest ein, denn meine Nummer war auf der Liste der Frühstarter nicht zu erkennen, und zum Glück stellte es sich als ein Fehler der Wettfahrtleitung heraus.
Am Zweiten Tag war der Wind sehr leicht. Anfangs zwischen 8-10 Knoten, welcher aber auch, wie am Vortag, im Laufe des Tages abflaute. Den ersten Lauf konnte ich trotz eines schlechten Starts mit dem wohl größten Vorsprung meiner kompletten Segelkarriere (über drei Minuten auf den zweiten und knapp 10 min auf den dritten) für mich entscheiden. Danach war erst einmal Warten angesagt - kein Wind.
Die Wettfahrtleitung versuchte mit diesen Bedingungen ein Rennen durchzubekommen, doch auch sie merkte schnell, dass man bei keinem Wind schlecht segeln kann. Nachdem der Wind um 90° gedreht und eine neue Brise aus dieser Richtung sich stabilisiert hatte, absolvierten wir noch ein zweites Rennen.
Nach einem guten Start auf der linken Seite, sah es lange so aus, als ob ich in Führung liegen würde. Jedoch bestrafte mich am Ende eine zu frühe Wende nach rechts, denn ein noch größerer Linksdreher mit Böe ließ die Boote, die noch weiter nach links gesegelt waren, die Luvtonne vor mir passieren. Auf Vorwind und letzter Kreuz konnte ich jedoch wieder Einiges gut machen und kämpfte mich von 12 auf 6 im Ziel vor. Insgesamt Rang 5 nach 4 Rennen.
An Tag drei des Orange Bowls fand kein Rennen statt. Es wurde zwar ein Lauf für beide Fleets gestartet, jedoch erreichte eine Fleet das Ziel außerhalb des Zeitlimits, worauf dann auch der Lauf der anderen Fleet annulliert wurde.
Auch der letzte Regattatag sah nicht nach vielen Rennen aus.
Der Wind war wie am Vortag sehr leicht und an der Grenze, einen Lauf überhaupt zu starten.
Nach einem guten Start auf der linken Seite rundete ich diem Luvtonne als Dritter. Auf dem Vorwindkurs überholte ich dann noch die ersten zwei, rundete die Leetonne als Führender und gab die Position auch bis ins Ziel nicht mehr ab!
Danach war Schluss -der Wind ließ keine weiteren Wettfahrten zu. Der Laufsieg zum Ende der Serie katapultierte mich dann noch aufs Podium. Platz drei.
Für mich persönlich ist der dritte Platz ein äußerst gelungener Saisonabschluss 2010, bzw. Saisonstart 2011
Bericht: Max Stein

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