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14.08.2008: Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz bei den Olympischen Spielen in Qingdao/China

Als Achte noch elf Punkte hinter dem ?Bronze?-Platz
QINGDAO. Nach sechs von zehn Wettfahrten vor dem entscheidenden Medaillenrennen liegen Steffi Rothweiler und Vivien Kussatz bei den Olympischen Spielen in Qingdao/China auf dem achten Rang der 470er-Klasse. Zwar waren die deutschen Teilnehmerinnen aus München und Berlin zur ?Halbzeit? nach Tagesrang fünf auf den sechsten Tabellenplatz geklettert. Doch durch einen zwölften Platz danach büßten sie erneut wichtige Punkte ein. Mit 38 Zählern sind sie vor den Ruhetag Achte, elf Punkte hinter den Medaillenrängen. Es führen die Niederländerinnen Marcelien de Koning und Lobke Berkhout punktgleich vor Elise Rechichi und Tessa Parkinson aus Australien (beide 13).
An die schwache Winde vor Qingdao haben sich die Teilnehmer bei den Olympischen Spielen längst gewöhnt. So beschwerte sich auch niemand ernsthaft, dass es am Mittwoch (13. August) kaum Stärke zwei auf den Bahnen der Fushan Bucht gab. Viel Dunst und schlechte Sicht sorgten erstmals seit der Eröffnung für die Bedingungen, die alle im Vorwege befürchtet hatten. ?Aber das ist für alle gleich, und das kennen wir hier aus der Vorbereitung noch schlechter?, wollte Steffi Rothweiler keine Ausrede beim Wetter suchen.
Allein ihre taktischen Entscheidungen seien erneut nur halbwegs aufgegangen. ?Im ersten Rennen dachten wir zunächst, es würde über die linke Seite am besten gehen?, erzählte die Steuerfrau, ?doch dann sahen wir im Männerfeld vor uns, dass die Iren weit rechts vorne lagen. Da haben wir uns kurzfristig um entschieden, und lagen richtig.? Am fünften Platz gab es auch wenig zu deuteln.
Doch wer aus dem Rennverlauf die Schlüsse für die nächste Wettfahrt zog, sah sich schnell eines Besseren belehrt. ?Wir haben wirklich die erwarteten Strömungsverhältnisse und Windentwicklungen im Kopf gehabt und berücksichtigt?, so Rothweiler weiter, ?aber das ging am Nachmittag nicht mehr auf.? Nach brauchbarem Start sah es anfangs noch verheißungsvoll aus. Doch ?wie von einer magischen Hand? wurde die Konkurrenz in Lee von hinten vorbeigeschoben.
?Wir fühlen uns nach wie vor gut und sind weit davon entfernt, die Flinte ins Korn zu werfen?, meinte Vorschoterin Vivien Kussatz, ?aber wahrscheinlich ist es ganz gut, dass wir jetzt mal einen Tag pausieren können, um die erste Hälfte der Olympischen Regatta noch einmal Revue passieren zu lassen, um mit neuen, frischen Gedanken nach vorn zu blicken.? Die Rennen sieben und acht sind am Freitag (15. August) geplant.

Das 470er-Feld kämpfte bei diesiger Sicht und leichtem Wind auf Bahn Alpha direkt vor dem Hafen von Qingdao.
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