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08.08.2009: Svenja Stein: Laser Radial Jugend Europameisterschaft in Charlottenlund

Am 27. Juni sind meine Mama und ich in Richtung Kopenhagen zur Jugend Europameisterschaft losgefahren. Es waren 75 Mädchen und 180 Jungs gemeldet. Nach einem Zwischenstopp in Aabenraa mit Übernachtung kamen wir dann am Sonntag, den 28. Juli in Charlottenlund an. Das Wetter war traumhaft schön und sommerlich, Wind hatte es leider keinen. Am nächsten Morgen sah es leider auch nicht viel besser aus, spiegelglattes Wasser und Sonnenschein. Wir entschieden uns erst einmal zu warten und uns Kopenhagen zu besichtigen. Als wir zurückkamen hatte es ein klein wenig Wind und Sebastian und ich fuhren aufs Wasser. Der Wind nahm aber wieder ab und wir hatten viel Strömung, also fuhren wir nach kurzer Zeit zurück an Land. Am Dienstag, den 30. Juli war die Situation leider unverändert zum Vortag und besserte sich auch nicht. Noch ein Tag an Land.

Am Mittwoch, den 1.Juli war Vermessung. Wir Deutschen waren als erstes dran. Im Laufe des Tages kam auch mein Team aus der Schweiz an. Die Schweizer und ich fuhren mittags noch für 3.5h aufs Wasser und ich musste ganz schön hängen.

Für Donnerstag (2.Juli) war das Practice Race um 15.00 Uhr angesetzt und wir fuhren 2h früher noch raus um zu trainieren.
Wir hatten leichten Wind und Sonnenschein. Das Practice Race verlief reibungslos, wir Mädchen hatten den 4. Start nach den 3 Jungs Startgruppen.

Als ich am Freitagmorgen (3.Juli) auf Wasser schaute, sah es gar nicht gut aus- spiegelglattes Wasser. Die Wettfahrtleitung verschob den Start erst einmal und wir warteten an Land.  Gegen 13.00 Uhr liefen wir aus. Wir Mädchen mussten leider sehr nlange warten, da es viele Massenfrühstarts der Startgruppen der Jungs gab. Im ersten Lauf konnte ich einen 38. Platz im ersten Lauf und einen 2. Platz im 2. Lauf ersegeln. Der Wind war sehr leicht und wir hatten viel Strömung, was unsere Bootsgeschwindigkeit arg verlangsamte. Nach dem ersten Tag lag ich auf Platz 13.

Am Samstag, den 4. Juli war wieder Startverschiebung an Land. Doch wir warteten vergeblich. Um 17.00 beendete die Wettfahrtleitung den Tag.

Am Sonntag (5. Juli) fuhren wir alle pünktlich aufs Wasser. Die erste Startgruppe der Jungs hatte wieder viele Massenfrühstarts, die 2. ebenso. Da der Wind in der Zwischenzeit leider immer leichter wurde und letztendlich ganz verschwand, wurden wir alle wieder zurück an Land geschickt und warteten dort weiter. Der Wind kam leider nicht zurück. Um 17.00 Uhr wurde auch dieser Tag durch die Wettfahrtleitung beendet, mit nur einem Lauf der gelben Gruppe.

Am Montag, den 6. Juli hatten wir endlich leichten bis mittleren Wind. Der Strom kam relativ stark entgegengesetzt zur Windrichtung kam, was zu vielen Massenfrühstarts in allen 4 Startgruppen führte.
Ich war leider nicht gerade vom Glück verfolgt. Im ersten Lauf hatte ich einen 48., im 2. Lauf einen 35. und im letzten einen 67. Platz. Mit diesen Platzierungen lag ich nun auf Platz 35.
 
Am Dienstag sollten die Jungs in Gold, Silber und Bronze Fleets eingeteilt werden, aber die Ergebnisse waren Fehlerhaft und wir mussten warten. Leider dauerte es sehr lange und wir fuhren erst gegen 16.30 aufs Wasser. Aufgrund vieler Massenfrühstarts der ersten Startgruppen starteten wir Mädels erst um 19.45 Uhr. Ich hatte einen gigantischen Steuerbordstart an der Starttonne und konnte die Luvtonne als Erste runden. Knapp gefolgt von einer Finnin, die mich auf dem Vorwind überholte. Auf der Kreuz setzten wir uns weiter vom Hauptfeld ab, und ich war ihr weiterhin dicht auf den Versen und setzte sie weiter unter Druck. Zu meinem Glück berührte die Finnin die letzte Tonne und musste kringeln, so konnte ich sie überholen und gewann den Lauf.
Nach diesem Tag verbesserte ich mich auf Platz 25 wieder.

Mittwoch war unser letzter Tag, letzte Startmöglichkeit um 15.00 Uhr. Der Wind war um die 12 Knoten. Da die Wettfahrtleitung die Segelanweisung geändert hatte hieß es heute Ladies first. Wir hatten nur einen Massenfrühstart und konnten einen guten Lauf durchbringen und ich konnte einen 9. Platz ersegeln. Wegen vieler Massenfrühstarts der Jungs und einiger aufziehender Gewitter, wurden die Silber und Bronze Fleets der Jungs zurück in den Hafen geschickt. Wir starteten noch einen zweiten Lauf, der aber wegen eines 180° Winddrehers abgebrochen wurde.
Danach war der Wind leider sehr instabil und das Gewitter kam immer näher und so wurden wir um 14.45 auch zurück in den Hafen geschickt.

Im Gesamtergebnis lag ich letztendlich auf Platz 16 und war beste Deutsche, womit ich sehr zufrieden war. Ich hatte eine gute Meisterschaft und habe gesehen, dass ich mithalten kann, wenn der Wind nicht allzu stark ballert.
Ich erhoffe mir nun eine ebenso gute Platzierung in Helsinki oder diese sogar noch zu toppen.



Svenja Stein
GER 191899

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