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18.11.2009: ULTRAMARIN ist ein „Leuchtturm“ in der Bodenseeregion

Qualität, Service und Ästhetik sind die Aspekte, die ULTRAMARIN ein Alleinstellungsmerkmal verschaffen

Ulrich Müller (CDU) ist Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, ehemaliger Landes-Umwelt- und Verkehrsminister und seit einiger Zeit Aufsichtsratsvorsitzender der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH. Vorab zur ULTRAMARIN-Bilanzpressekonferenz haben wir ihn zum segeln-Award für die schönste Binnenmarina Deutschlands befragt.

FRAGE: Herr Müller, die Leser des in Hamburg erscheinenden Magazins segeln haben es entschieden und ULTRAMARIN, die Meichle und Mohr Marina, in Kressbronn-Gohren den Award für die Schönste Binnenmarina Deutschlands zugesprochen. Was bedeutet das für den Tourismus am Bodensee, für seine Werbung? Immerhin hat segeln eine verkaufte Auflage von 25.000 Exemplaren und wird laut Erhebung von 360.000 Lesern durchgeblättert.

ULRICH MÜLLER: Zunächst: Herzlichen Glückwunsch an Investoren und Betreiber! Was uns besonders freut, ist, dass hier nicht die größte oder vielleicht die modernste Binnenmarina ausgezeichnet wird, sondern die schönste. Bodenseetourismus heißt für mich Wasser, Qualität, Vielfalt und genau in diesem Schnittfeld bewegt sich diese Auszeichnung. Qualität, Service und Ästhetik sind die Aspekte, die ULTRAMARIN ein Alleinstellungsmerkmal verschaffen und um die wir uns beim Bodenseetourismus generell bemühen. Und erfreulich ist auch, dass es die Leser von segeln waren, also Ihre und unsere Gäste, die aus Erfahrung geurteilt haben. Das wird sich herumsprechen und Früchte tragen.

FRAGE: Vor ein paar Jahren haben die Touristiker vom Bodensee versucht, den solventen Touristen zu umwerben. Dazu gehören auch Segler und Motorbootfahrer. Sie werden aber von einem Privatunternehmen, von ULTRAMARIN, angelockt. Unter anderem mit einer in 18.000-facher Auflage verschickten Marina-Zeitung SEEZEICHEN. Wie hoch bewerten Sie als oberster Touristiker diese Initiative?

ULRICH MÜLLER: Von solchen Initiativen lebt die Region, die eine riesige Vielfalt an Gesichtern, touristischen Leistungsträgern und Gästekategorien hat. Leuchttürme sind wichtig und sie werfen Licht immer auch auf die gesamte Region. ULTRAMARIN ist für ein interessantes Publikum ein tolles Angebot und das Seezeichen wirbt ganz automatisch nicht nur für dieses Angebot, sondern für das Gesamtangebot am See, das nicht nur viele weitere wassersportliche Elemente, sondern  darüberhinaus ein touristisches Spektrum bietet, wie es kaum eine zweite Region in Mitteleuropa bietet.

FRAGE: Das gleiche Unternehmen will sich und die Bodenseeregion in 2010 auf der Wassersportmesse Hanseboot in Hamburg präsentieren. Angesichts knapper Kassen bleibt dieser Auftritt alleine an ULTRAMARIN hängen. Oder können die IBT, das Land oder die Bodenseeregion einen Teil dazu beitragen?

ULRICH MÜLLER: Viele unserer Leistungsträger ergreifen Initiativen und fördern zugleich das Ganze- den Tourismus rund um den See. Wo wir als IBT können, helfen wir gerne, wobei das aufgrund unseres bescheidenen Budgets wohl eine nicht-monetäre Hilfe sein wird. Bitte kommen Sie auf uns zu.

FRAGE: Wie bewerten Sie überhaupt die Initiative der Meichle + Mohr GmbH, die seit 2000 in ihr Marina-Projekt ULTRAMARIN mit Werften, Hotel und Restaurants rund 20 Millionen Euro investiert hat?

ULRICH MÜLLER: Da kann man nur den Hut ziehen. Hier wurde aus der Not eines Baggerloches die Tugend eines Wassersportzentrums gemacht, wobei die Kombination aus Liegeplätzen, Gastronomie und Serviceeinrichtungen – neben der Lage und der Größe – wohl das Erfolgsrezept ist. Trotzdem war der Erfolg den Investoren nicht in die Wiege gelegt, also kein -g’mähtes Wiesle-, sondern eine tolle unternehmerische Entscheidung.

FRAGE: Bräuchten wir am Bodensee noch weitere Betriebe dieser Art und vor allem finanzstarke Privatinvestoren?

ULRICH MÜLLER: Ich kann nicht beurteilen, ob in derselben Branche ein solches Angebot noch einmal sinnvoll wäre, abgesehen davon, dass die Bootsliegeplätze und die Ufernutzung aus ökologischer Sicht klar begrenzt bleiben. Aber in anderen Bereichen können wir Investoren im großen Stil brauchen. Das gilt z. B. für die Hotelkapazität, das Kulturangebot und die Vernetzung mit großen Vermarktern des Tourismus. Wir sind zwar als Region erfolgreich, aber es gibt bei uns noch viele ungehobene Schätze, die auf ihre Entdecker warten. Ein solcher Schatz war und ist die ULTRAMARIN.

Ulrich Müller
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