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16.08.2008: What a day! Und morgen geht es um die Wurst?für Hannes und Jan Peckolt

Es knisterte vor Spannung auf dem Kurs der 49er. Irgendwie lag es schon in der Luft, dass an unserem Reservetag, die Weichen für das Medaillenrennen am Sonntag (17. August) gestellt wurden. Es wurde auf höchstem Niveau um jeden Meter gefightet. Das war Skiffsegeln vom Feinsten. Mit drei Top-Sieben-Plätzen sind wir am Ende Fünfter und hochzufrieden, denn das eröffnet im Finale alles zwischen ?Silber? und Platz sieben. Da auch einige andere einen guten Tag erwischten, ist es enorm spannend geworden.


It?s not over until it?s over. Diese Weisheit gilt auf dem olympischen Segelrevier von China ganz besonders. Denn wir hatten wieder einen Regattatag mit extrem schwierigen Windverhältnissen. Doch ist ein Rennen erstmal gestartet, wird es wegen eines Drehers kaum noch abgebrochen. So mussten wir in der ersten Tageswettfahrt klar in Führung liegend tatenlos mit ansehen, wie die Gegner auf der Kreuz gegen den Wind von hinten plötzlich den Vorwind-Gennaker zogen und damit an uns vorbei segelten. Ob das fair war oder nicht, interessiert hinterher nicht. Als Fünfter gab es auch keinen Grund, sich zu ärgern.

Wir haben uns davon nicht aus dem Konzept bringen lassen und auch in den beiden folgenden Rennen aufmerksam nach Böenstrichen und Winddrehern geschaut. Nicht immer waren die Entwicklungen überhaupt voraus zu ahnen. Aber wir haben das bis zum Schluss ganz gut gemanagt. Ein vierter und ein siebter Rang lagen klar im Soll.

Durch einen Ausfalltag haben wir nur zwölf der 15 geplanten Rennen absolviert. Als Gesamtfünfte liegen wir nur einen Punkt hinter Platz drei und vier Punkte hinter ?Silber? zurück. Bei so vielen direkten Gegnern mit gleichen oder ähnlichen Chancen dürfte sich wahrscheinlich ein ganz normales Rennen entwickeln, wenn nicht andere zum Matchrace gegeneinander ansetzen. Wir wollen uns so konzentriert wie bisher vorbereiten und haben keinen Grund, nervös zu werden, obwohl in den vergangenen Tagen schon zu spüren war, dass der Druck bei allen steigt.

Eigentlich könnten wir jetzt schon eine positive Olympiabilanz ziehen. Denn insgeheim war das Erreichen des Medalraces ja schon unser Minimalziel. Dass es jetzt noch besser läuft, freut uns sehr. Wir sind echt happy über unsere eigene Leistung hier! Es ändert aber nichts an unserer Grundeinstellung. Wir geben immer unser Bestes, nie vorzeitig auf und erkennen es neidlos an, wenn andere besser sind. Mit unserem Trainer Rigo de Nijs werden wir das entscheidende Rennen noch vorbesprechen. Aber warum sollten wir groß etwas ändern, wenn wir bis hierher schon so erfolgreich waren?


Die Windvorhersage sagt erstmals Mittelwind aus Nordost der Stärke drei bis fünf voraus. Nach Plan sind wir auf der Bahn Alpha direkt vor dem Hafen nicht vor 9 Uhr deutscher Zeit dran!


Schöne Grüße nach Deutschland

von Pit und Hannes

Vorstartphase
Schöne Grüße nach Deutschland
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