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25.05.2010: 13. Match Race Germany 2010 - Pressemitteilung 12/10

Doppel-Weltmeister Williams führt!
Deutsches Frauen-Team erkämpft Viertelfinalchance – Matchracer segeln und sehen auf der Bayern-Welle

Doppel-Weltmeister Ian Williams und sein Team GAC Pindar geben in der Vorrunde des 13. Match Race Germany auf dem Bodensee den Ton an. Der britische Doppel-Weltmeister hat sich mit sieben Siegen bei nur einer Niederlage nach 45 von 66 Vorrundenduellen an die Spitze des Feldes der zwölf Weltklasse-Teams aus neun Ländern gesetzt. -Es war ein fantastischer Tag mit tollem Wind. Einer der Schlüssel zum Erfolg war heute, die richtige Strategie für die anspruchsvollen Bedingungen zu finden.-

Williams auf den Fersen sind der australische Vizeweltmeister Torvar Mirsky (Mirksy Racing) mit sechs Siegen und vier weitere Mannschaften mit jeweils fünf Punkten: Weltmeister Adam Minoprio und sein Team ETNZ/BlackMatch Racing aus Neuseeland, der australische Altmeister Peter Gilmour und sein Team Yanmar Racing sowie Jesper Radich (Radich Racing Team/Dänemark). Der Däne, der das Match Race Germany 2002 und 2003 gewinnen konnte, dann aber länger pausierte, zählte am zweiten Regattatag nach schwachem Auftakt zu den glücklichsten Steuerleuten des Tages, sagte: Ich habe Matchracing zwei Jahre nicht angefasst und hier nur einen Tag trainiert. Es fühlt sich gut an, wieder in einem Revier zu sein, in dem man einmal so erfolgreich war.

Das einzige deutsche Team im erlesenen Feld der Profiteams hat mit zwei Punkten und Siegen über den ehemaligen Weltranglisten-Ersten und America’s Cup-Skipper Magnus Holmberg (Schweden) sowie Europameister Mats Ebler (Dänemark) überraschend eine kleine Chance auf den Einzug ins Viertelfinale gewahrt. Steuerfrau Kathrin Kadelbach, Taktikerin Ulrike Schümann und ihre drei männlichen Crew-Mitglieder waren als Amateure und Außenseiter in den deutschen Matchrace-Klassiker gestartet und haben schon jetzt ihr Minimalziel von mindestens einem Sieg gegen die Profis übertroffen.

Wir sind sehr stolz und zufrieden, zog Kadelbach Bilanz. Die Olympia-Vierte Ulrike Schümann sagte: Unsere Lernkurve verläuft hier steil wie ein Felsen. Und immerhin sind wir jetzt schon 200 Prozent besser als der einzige deutsche Teilnehmer im letzten Jahr. Wir geben noch nicht auf. Für die Frauen bedeutet die Arbeit an Bord der großen Yachten von Typ Bavaria 35 Match in den am Freitag herrlichen Winden um zehn Knoten schon Schwerstarbeit. Ulli hat gekämpft wie ein Kerl, berichtete Kadelbach lächelnd.

Dem gemischten deutschen EWE Sailing Team bleiben am Samstag drei Duelle, um den Sprung ins Viertelfinale doch noch zu schaffen. Die Vorrunde wird am Samstag beendet, bevor die besten acht Teams ins Viertelfinale einziehen. Das Match Race Germany endet am Pfingstmontag mit der Siegerehrung und der Ausschüttung des Preisgeldes in Höhe von 50.000 US-Dollar. Außerdem werden Sachpreise im Wert von 10.000 US-Dollar vergeben. Die besten acht Teams teilen sich 100 wertvolle Punkte für die Weltmeisterschaftswertung der ISAF World Match Racing Tour.

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