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24.06.2011: Aufwärtstrend für die Autenrieths: Rang 16 bei der Kieler Woche im 470er

Auf Rang 16 bei 51 Mannschaften aus 17 Nationen sind Julian und Philipp Autenrieth (Bayerischer Yacht-Club) im 470er bei der Kieler Woche gesegelt.
-Ein Super-Ergebnis-, ist Vorschoter Philipp (20) begeistert.
 
Acht Wettfahrten wurden an drei Tagen bei teilweise starkem Wind und starkem Regen gesegelt, dann war Flaute auf der Kieler Förde. Zweimal konnten die Augsburger in die Top-10 segeln. Bis auf zwei Wettfahrten waren sie immer im ersten Drittel. Nur einmal mussten sie aufgeben - das Spinnakerfall klemmte. -Der Spi ging schon schwer rauf. Runter ging er dann gar nicht mehr. Das Fall hatte sich im Mast verhangen-, erläuterte Steuermann Julian (19). An Land mussten sie das Vorwindsegel abknoten. Den Sieg holten sich die amtierenden Weltmeister Mathew Belcher und Malcolm Page (Australien) mit nicht weniger als sieben Tagessiegen. Bestes deutsches Team wurden Ferdinand Gerz und Patrick Follmann vom DTYC Tutzing.
Mit Rang 16 sind die Autenrieths bestes Junioren-Team (Jahrgang 1990 und jünger) der gesamten 470er-Konkurrenz und wurde so auch bereits wieder für die deutsche Junioren-Nationalmannschaft 2012 nominiert.
 
Vergangenes Jahr, als sie erstmals in der olympischen Jolle auf der Kieler Förde segelten, kamen sie nur auf Rang 68 (bei 81 Teams) und legten danach erst einmal ein Zusatztraining ein. Denn vergangenes wie auch dieses Jahr mussten die Brüder im Frühjahr kürzer treten als die Konkurrenz. 2010 machte Philipp sein Abitur, dieses Jahr war Julian dran. Gemessen am Vorjahr ist der 16. Platz in Kiel ein großer Schritt nach vorne.
 
Der Kieler Woche unmittelbar vorausgegangen war die Weltcup-Regatta im südenglischen Weymouth, dem Olympiarevier von 2012. Da segelten Julian und Philipp Autenrieth bei bedeutend stärkerer Konkurrenz auf Rang 22 in der Silver-Fleet (zweite Hälfte) der dort teilnehmenden 77 Mannschaften.
-Vom Training in England über Weymouth jetzt nach Kiel sind wir seglerisch extrem nach vorne gekommen. Man hat bei jeder Wettfahrt einen Fortschritt gesehen-, analysierte Philipp Autenrieth die vergangenen drei Wochen. -Wir sind, glaube ich, ganz gut aufgestellt für die Junioren-WM in Medemblik-, blickt der Vorschoter auf den Saison-Höhepunkt Ende Juli in Holland voraus.

Julian (re) und Philipp (li) Autenrieth
Autenrieth 470er in Weymouth
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