Leichter Wind, am Ende gar Flaute, prägte den Olympischen Teil der Kieler Woche 2026. Mit einem Sieg glänzte das von Ultramarin unterstützte Team Simon Diesch und Anna Markfort im 470er Mixed.
Mit drei Laufsiegen und je einem zweiten, dritten und fünften Platz führten Simon Diesch und Anna Markfort (WYC/VSaW) nach drei Tagen die Konkurrenz der 29 Teams souverän an. Am vorletzten Tag machten es Simon und Anna noch einmal spannend: Mit den Plätzen 6 und 8 verloren sie einen komfortablen Vorsprung. Nur zwei Punkte Abstand auf Malte Winkel und Bente Batzing NRV/SYC) blieben übrig. Den Abstand hätten sie in zwei Finalrennen der besten zehn Teams am Mittwoch verteidigen müssen, wenn – ja wenn die Ostsee nicht genauso flautig gewesen wäre wie der Bodensee. So aber mussten die Finalrennen der 470er wie auch in fast allen anderen Klassen abgesagt werden – und der KiWo-Sieg ging an Simon und Anna! „Das hat uns riesig gefreut. Das gibt auch Rückenwind für die WM Mitte August in Japan“, kommentierte Sonja Meichle, Ultramarin-Geschäftsführerin. „Wir sind aber auch stolz auf die anderen Segler vom Bodensee – eine mega Leistung!“ Die zeigten etwa Amelie Wehrle und Riccardo Honold (JSR/BYCÜ). Das Nachwuchsteam im 470er segelte auf Rang sieben und war damit ebenfalls für das Finale qualifiziert.
Eine besonders hohe Leistungsdichte gibt es auch im 49er FX der Damen. Hier konnten sich Katharina Schwachhofer und Elena Stoltze (WYC) im Feld der 52 Teams auf Rang 15 als viertbestes deutsches Team behaupten. „Katharina und Elena sind wieder auf dem Weg nach oben“, freute sich Sonja Meichle über das Ergebnis der Frauen, die im Frühjahr noch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatten.
Pablo Rüegge und Finn Meichle waren prüfungsbedingt in Kiel im 49er nicht am Start. Ihre Trainingspartner, die Schweizer Joshua Richner und Nilo Schärer, segelten mit zwei guten Platzierungen in den Finalrennen unter insgesamt 90 Teams auf den ersten Platz. Ebenfalls herzliche Gratulation!


Simon Diesch und Anna Markfort – haben auf dem 470er GER 11 die Kieler Woche 2026 gewonnen.
Fotos: Kieler Woche/Sascha Klahn